• POSITIV denken!
    Hilft eine positive Einstellung? Ein ganz klares JA! Die positive Einstellung hilft in vielerlei Hinsicht. Zum einen gibt sie dir unfassbar viel Kraft und das tut deiner Seele und deinem Körper gut. Das heißt positives Denken kann zu deiner Genesung beitragen. Zum anderen strahlst du diese Einstellung aus und dein Umfeld reagiert ebenfalls positiv darauf. Diese Energie, die dadurch entsteht, ist sehr kostbar und hilft dem Brustkrebs die Stirn zu bieten und nicht aufzugeben. Das heißt nicht, dass man nicht auch mal traurig und frustriert sein darf und einfach nur noch heult. Auch solche Momente gehören dazu. Lasst dann euren Gefühlen freien Lauf! Getreu dem Motto: Was raus muss, muss raus. 😉 Wichtig hierbei ist, dass ihr nicht in den negativen Gefühlen hängen bleibt, sondern wieder Kraft sammelt und weiterkämpft. 🙂

 

  • Immer mitdenken und auch mal nachfragen
    -> Beitrag folgt

 

  • An kleinen Dingen erfreuen >>>
    „Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eines. Ich glaube an Letzteres.“ Albert Einstein

 

  • An Überweisungen für jedes Quartal denken
    Auch wenn klar ist, bis wann man z.B. die Chemo hat und dass man länger krank ist, muss man dennoch jedes Quartal eine neue Überweisung vom Haus- oder Frauenarzt mitbringen.

 

  • Medikamente bei Online-Apotheken kaufen
    Mit der Zeit wird man einige Medikamente brauchen. Nicht alle sind auf Rezept und müssen somit in voller Höhe bezahlt werden. Bei den Online-Apotheken kann man bis zu 20% sparen. Ich habe die Medikamente z.B. immer bei DocMorris gekauft. Hier gibt es oft auch Aktionen und Gutscheine.

 

  • Nicht alles auf den Tag genau planen
    Wenn man die Diagnose und die Chemo-Variante genannt bekommt, hat man einen groben Zeitplan. Das ist auch gut, damit man weiß, wann der jeweilige Schritt ungefähr zu Ende ist. Aber plant nicht alles zu detailliert und nicht zu viel in die Zukunft. Dieser Tipp wurde mir von meiner Ärztin gegeben und sie hatte Recht damit. Ich habe im April erfahren, dass ich Brustkrebs habe. Ich habe dann grob überschlagen, wann ich fertig wäre und mir noch ein paar Wochen Puffer dazugerechnet. Ich habe mir dann Weihnachten als meinen End-Punkt gewählt und darauf hingearbeitet mir an Weihnachten selbst das schönste Geschenk zu machen und krebsfrei zu sein. Denn man weiß nicht, wie der Körper reagiert und ob Sachen passieren, die man nicht vorhersehen kann. Ich musste z.B. meine Chemo zwei Mal schieben, weil durch die Lymphknoten-OP sich die Narbe entzündet hatte. Da die Chemo alle Zellen zerstört, hatte der Körper keine Chance sich zu regenerieren. Also gab es eine Pause – der Körper hat sich erholt, die Narbe war verheilt und dann ging es mit der Chemo weiter. Hätte ich vorher alles genau geplant, hätte ich mich geärgert, denn es hat sich ja einiges geschoben. Ich habe für mich immer für 2 Wochen geplant und den Rest dann grob – aber immer mit der Option, dass sich eventuell noch etwas ändern kann.

 

  • Was zum Lesen mitnehmen
    Oft muss man trotz eines Termins warten. Und das kann auch locker mal 1-2 Stunden heißen. Der Empfang war im Krankenhaus nicht immer überall gut und so hatte ich immer ein Buch oder eine Zeitschrift dabei. Durch das Lesen ist die Zeit schneller rumgegangen und ich habe mich nicht geärgert, dass es solange dauert. Oft habe ich auch die Zeit genutzt und ein paar Telefonate gemacht und Sachen geregelt.

 

  • Eine Mappe für eure Unterlagen-To-Go kaufen
    Nicht nur, dass man viele Termine während des Brustkrebs hat, man muss auch immer wieder Unterlagen zu den Terminen mitbringen. Auf Dauer sammelt sich da einiges an. Ich habe mir eine A5-Mappe gekauft, die man verschließen konnte. Dort habe ich immer alle wichtigen Unterlagen reingetan, die ich für einen der nächsten Termine gebraucht habe. Z.B. Überweisungen, mein Chemo-Heftchen, Anträge usw. So musste ich nicht immer wieder überlegen, was ich alles mitnehmen muss, sondern hatte immer diese kleine Mappe dabei und dort war alles drin. So konnte ich auch nichts vergessen. Für die Unterlagen, die ich nicht täglich gebraucht habe, habe ich mir einen Ordner gekauft und dort alles abgeheftet.

 

  • Herzkissen
    -> Beitrag folgt

 

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